Geschichte der Stiftung Deutscher Heilpraktiker

Die Stiftung Deutscher Heilpraktiker wurde im Jahr 1982 von den Berufsverbänden 

 

Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.

Union Deutscher Heilpraktiker e.V.

Verband deutscher Heilpraktiker e.V.

 

begründet.

 

Die primären Satzungsziele der Stiftung Deutscher Heilpraktiker sind die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens auf dem Gebiet der volks- und naturheilkundlichen Diagnose- und Behandlungs-methoden. Sie soll insbesondere deren Fortbestand in Lehre und Forschung, mittels Durchführung der als förderungswürdig befundenen Vorhaben zum Nutzen der Volksgesundheit sichern sowie die Vorbereitung zum Beruf des Heilpraktikers und  die Fortbildung im Heilpraktikerberuf verbessern.

 

Der Stiftungszweck wird insbesondere durch die Durchführung wissenschaft-licher Forschungsvorhaben im naturheilkundlichen, arzneimittelrechtlichen sowie berufsrechtlichen Bereich verwirklicht, die zum Nutzen der Volksgesundheit ausgewertet und gesammelt werden.

 

Ausserdem verleiht die STIFTUNG an verdiente Persönlichkeiten  Verdienstmedaillen in Gold, die mit einem finanziellen Anerkennungsbetrag verbunden sind.

 

Die Stiftungspreisträger waren bisher:

 

1982 – 1993 folgt noch

 

1994

 

1995

 

Goldmedaille an Heilpraktikerin Barbara Schrecke für ihre Tätigkeit als Fach­Autorin für Akupunktur und für ihr Lebenswerk.

 

1996  

 

Goldmedaille an Heilpraktiker Wilhelm Lorenzen für Entwicklungsarbeiten an seiner Erfindung Triflexometer zur Vermessung der Wirbelsäule.

 

Goldmedaille an Heilpraktiker Sigolt Wenske für seine richtungweisende Verbreitung der Augendiagnose und seine langjährige Forschung und Schulung in dieser Disziplin.

 

Goldmedaille an Heilpraktikerin  Ingrid Heilmeier für richtungweisende Veröffent­lichungen.

 

1997

 

Goldmedaille an Heilpraktiker Wolfram Herzog für die erste berufsbezogene Heilpraktiker-Umfrage.

 

Goldmedaille an Heilpraktiker Harald Krebs für seine Forschung- und Vortrags­tätigkeit  im Bereich der Eigenblut-Therapie.

 

Goldmedaille an Heilpraktiker Werner Theegarten für seine grossen Verdienste um den Heilpraktikerberuf  und für sein Lebenswerk.

 

1998

 

Goldmedaille an Heilpraktiker Josef Karl für sein Lebenswerk im Bereich der Pflanzenheilkunde und Augendiagnostik.

 

Goldmedaille an Heilpraktiker Joachim Münch als Erfinder des Vitalisator.

 

Goldmedaille an Andreas Kopschina für sein Werk über Radiaesthesie.

 

Grosser Stiftungspreis von 10.000,- DM an Heilpraktiker Wilhelm Lorenzen für die Fertigentwicklung des Reflexometer.

 

Anerkennungspreis für Labordiagnostik an Frau Maria Gerber.

 

1999

 

1. Grosser Stiftungspreis 10.000 DM an Heilpraktiker Josef Karl für sein Werk „Zeitvergleichende Forschung in der Iridologie“.

 

2. Grosser Stiftungspreis 5.000,- DM an Heilpraktikerin Dr. rer. nat. Gisela Rödl –Linder  für ihr Werk „Fermentaktive Lösungen in der Anwendung bei HIV-positiven Patienten“.

 

2000

 

Die Stiftung verlieh im Jahr 2000 an die Heilpraktiker:

 

Piet van den Toorn

Rudolf Stolz

Dr. med. Anton Markgraf

Willy Hauser

Klaus Mika

Günter Jaroszcyk

 

die Goldmedaille für ihr Lebenswerk in der Forschung und Verbreitung der Augendiagnose.

 

Die Stiftung verlieh weiterhin an die Kollegen:

 

Günter Lange

Gerhard Wertsch

 

die Goldmedaille für Ihre Forschungen im Bereich Akupunktur, ihre Tätigkeit als Fachautoren  und ihr Lebenswerk für den Berufs­stand. Alle Preise waren mit 1.500,- DM dotiert.

 

2001

 

Forschungspreis in Höhe von 2.500 € an Heilpraktiker Klaus D. Weber - Bad Nauheim - für seine Entwicklung der Plexus, Phoenix und Sakral - Therapie an der Wirbelsäule.

 

Ferner wurden die 2003 erscheinende Forschungsarbeit über die Geschichte des Berufsstandes von Diplombiologin Janine Freder mit namhaften Beträgen gefördert.

 

Des weiteren wurden über das WICKERT - Institut zwei Umfragen  über

„Das Image der Heilpraktiker in der Bevölkerung

sowie die wirtschaftliche Situation von Heilpraktiker – Existenzen

initiiert und finanziert“.

 

2003

 

Im Jahr 2003 erschien die seit 2001 geförderte Forschungsarbeit

„Die Geschichte des Heilpraktikerberufes in Deutschland unter Berücksichtigung der historischen Entwicklung vor, während und nach der
deutschen Teilung“ von Janine Freder, Diplom-Biologin.

 

Mit Unterstützung der Stiftung wurde diese Arbeit erstellt, wobei der anfängliche Schwerpunkt in der geschichtlichen Entwicklung des Heilpraktikers und der speziellen Situation von Heilpraktikern in der DDR lag. Später wurde die Arbeit um die geschichtliche Entwicklung des Berufes in der BRD erweitert, wobei auch die Situation nach der deutschen Einheit berücksichtigt wird. Das Buch ist im Verlag Volksheilkunde erscheinen und zum Deutschen Heilpraktikerkongress im Juni 2003 vorgestellt worden.

 

Goldmedaille an Heilpraktiker Andreas Krüger verbunden mit dem Rhetorikpreis für herausragende Vortragsleistungen im Bereich der Heilpraktikerfort- und Weiterbildung.

Der Rhetorikpreis wurd im Jahr 2003 anlässlich des Deutschen Heilpraktikerkongress in Karlsruhe am 14. Juni 2003 vergeben. 

 

2004

 

2004 wurde der Berliner Heilpraktiker Dr. phil. Thomas Scholze ausgezeichnet mit einem Stiftungspreis in Höhe von 1.500,00 € für eine Arbeit über die Behandlung der Nasenschleimhaut als naturheilkundliche Schlüsseltherapie ausgezeichnet. Herr Scholze hatte verfasst.

 

2005

 

Im Jahr 2005 konnte kein Stiftungspreis verliehen werden.

 

2006

 

Im Jahr 2006 wurde ein Sonderpreis der Stiftung an Herrn Heilpraktiker Werner Schmötzer für seine Arbeit „Pilze in der Onkologie neben Mistel, Flechten und Christrose - eine Betrachtung aus naturheilkundlich-anthroposophischer Sicht“ und sein Engagement für die Verbreitung der anthroposophischen Heilweisen unter den deutschen Heilpraktikern verliehen.

In der umfangreichen Arbeit, die Herr Schmötzer der Stiftung eingereicht hatte wird der Stand des Wissens über die vorgestellten Heilpflanzen ( Mistel, Flechten, Christrose und Pilze ) dargestellt sowie die Erkenntnisse und therapeutischen Ansätze des anthroposophischen Welt- und Menschenbildes. Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit sind die Therapieansätze in der Onkologie.

 

2007

 

Im Jahr 2007 wurde die Arbeit von Gisela Schmidt über „Einzeller als Testorganismen für den Wirksamkeitsnachweis der Homöopathie“ mit 1.000,00 € ausgezeichnet.

 

Die Stiftung hat Frau Schmidt ermutigt in diesem Bereich weiter zu forschen und wird versuchen durch Kontakt zur homöopathischen Industrie die Arbeit weiterhin zu unterstützen.

 

2008

 

Im Jahr 2008 wurde kein großer Stiftungspreis vergeben werden, sondern drei Anerkennungspreise für die folgenden Arbeiten:

 

Eisner, Dirk: Therapeutisches Verfahren auf Basis Anthroposophischer Erkenntnisse in der Erweiterung der Vitalblutuntersuchungen.

 

Raddatz, Holger & Braig, Manfred: Ich kann es nicht mehr hören ! - Pilotstudie zum chronischen Tinnitus.

 

Petrak, Daniel & Winzenhöller, Petra: Enterococcus facium-haltige Probiotika zur Behandlung und Vermeidung stressbedingter Infektanfälligkeiten der oberen Atemwege.

 

2009

 

Im Jahr 2009 wurde kein großer Stiftungspreis vergeben werden, sondern nur ein Anerkennungspreis für eine der eingereichte Arbeiten.

 

Erbacher, Ursula: Wirkung eines Naturproduktes auf das metabolische System,

insbesondere auf Diabetes Typ-2 und prädiabetische Stoffwechsellagen.

 

2010

 

Im Jahr 2010 wurde kein großer Stiftungspreis vergeben werden, sondern nur ein Anerkennungspreis für eine der eingereichte Arbeiten.

 

Eisner, Dirk: Endobiose-Isopathie-Mistel, Die Entwicklungsformen des Blutes und seine Therapie.

 

2011

 

Im Jahr 2011 hat die Siftung Deutscher Heilpraktiker an

Herrn Dr.rer.nat. Bernd Eberwein die Verdienstmedaille der Stiftung in Gold für seine Verdienste um die Naturheilkunde, den Heilpraktikerberuf, und die Erforschung sowie den Erhalt von homöopathischen und pflanzlichen Arzneimitteln in Deutschland und Europa, verliehen.

 

 


Startseite | Kontakt | Datenschutzerklärung